Deutscher Entwicklerpreis verliehen

Der Preis ging an ein Spiel um eine postapokalyptische Reise.

Deutscher Entwicklerpreis verliehen
dpa

Köln (dpa) - Eine poetische Reise durch die Postapokalypse ist bei der Verleihung des Deutschen Entwicklerpreises als bestes deutsches Spiel ausgezeichnet worden. Die Entwickler-Schmiede Okomotive mit Sitz in Zürich überzeugte die Jury mit «FAR: Lone Sails», das den Spieler in einem fantastischen Gefährt auf die Reise durch eine Landschaft auf dem Grund eines ausgetrockneten Meeres schickt. Das erst im vergangenen Jahr gegründete Studio Okomotive erhielt für sein erstes Werk auch den Preis für das beste Game Design.

Insgesamt wurden Gewinner in 19 Kategorien ermittelt. Als bestes PC- und Konsolenspiel kürte die aus bekannten Größen der Branche bestehende Jury das Simulationsspiel «Railway Empire» von den Gaming Minds Studios in Gütersloh und Kalypso Media aus Worms, das auch einen Preis für die beste technische Leistung erhielt. Die dystopische Geschichte «State of Mind» der Hamburger Spieleschmiede Daedalic wurde für die Beste Story gekürt.

Der auch vom Ministerpräsidenten in NRW sowie der Stadt Köln geförderte Deutsche Entwicklerpreis gilt als älteste Auszeichnung der deutschen Games-Branche. Er wird seit 2004 vergeben. Für eine Auszeichnung steht nicht der kommerzielle Erfolg im Vordergrund, sondern neue Spielideen, technische Innovationen und spielerische Qualitäten in Computer- und Konsolenspielen.