19. Februar: News aus Deutschland

Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben + Merkel zum Treffen von EU und Arabischer Liga + Handelsbeziehungen zu Lateinamerika ausbaufähig.

Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben
dpa

Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben

Paris (dpa) –  Karl Lagerfeld hat königliche Körper in Traumkreationen gehüllt und Outfits für Pop-Stars wie Madonna und Kylie Minogue entworfen. Nun ist der Modezar gestorben, wie der Modekonzern Chanel am Dienstag mitteilte. Nach eigenen Angaben kam Lagerfeld 1935 in Hamburg zur Welt. Als Geburtsjahre kursieren aber auch 1933 und 1938. Lagerfeld hat mehr als ein halbes Jahrhundert die Mode mitbestimmt. Mitte der 50er Jahre begann er in Paris große Couture-Häuser wie Balmain, Patou, Chloé oder Fendi zum Erfolg zu führen. Als Kreativdirektor übernahm er 1983 Chanel. Ein Wechsel, der für das französische Modehaus wegweisend war. Der deutsche Modeschöpfer rüttelte die traditionsreiche Luxusmarke aus ihrem Dornröschenschlaf. Heute hinterlässt der Wahlpariser ein Modeimperium, dessen Wert auf mehrere Millionen Euro geschätzt wird.

 

Merkel kommt zum Treffen von EU und Arabischer Liga in Ägypten

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist Ende der Woche zum Gipfeltreffen der EU und der Arabischen Liga nach Ägypten. Das kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin an. Die Staats- und Regierungschefs beider Seiten kommen am 24. und 25. Februar im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich zusammen. Das Treffen wird das erste dieser Art sein. Es gilt als heikel, da es in der Region Konflikte gibt. Anfang Februar hatten sich Vertreter von EU und Arabischer Liga bei einem Vorbereitungstreffen nicht auf eine gemeinsame Erklärung zu ihren Beziehungen einigen können.

Merkel kommt zum Treffen von EU und Arabischer Liga in Ägypten
dpa

Altmaier: Handelsbeziehungen zu Lateinamerika ausbaufähig

Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält die Handelsbeziehungen Deutschlands mit den Ländern in Süd- und Mittelamerika für ausbaufähig. «Das sollten wir uns für die nächsten Jahrzehnte vornehmen», sagte Altmaier am Dienstag in Berlin bei einer Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft. Die EU arbeitet daran, die Verhandlungen mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur über ein Handelsabkommen abzuschließen. Das Abkommen mit der Mercosur-Gruppe wäre das größte, das die EU jemals vereinbart hat. Die deutsche Wirtschaft will auch infolge der restriktiven US-Handelspolitik auf ein stärkeres Engagement in Süd- und Mittelamerika setzen.