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Der UN-Menschenrechtsrat tagt in Genf.
Der UN-Menschenrechtsrat tagt in Genf. © picture alliance / photothek
Vereinte Nationen

Deutschland kehrt in den UN-Menschenrechtsrat zurück

Deutschland wird von 2027 bis 2029 zum sechsten Mal Mitglied des UN-Menschenrechtsrats. Die UN-Vollversammlung gab der Bundesrepublik deutlich mehr Stimmen als notwendig. 

14.10.2026

New York (dpa) - Deutschland gehört ab nächstem Jahr wieder dem UN-Menschenrechtsrat an. Die Mitglieder der UN-Vollversammlung in New York gaben der Bundesrepublik bei der entsprechenden Abstimmung 163 Stimmen, deutlich mehr als die notwendige Mehrheit (mindestens 97 Stimmen). Neben Deutschland wurden auch Irland, Brasilien, Burundi, die Dominikanische Republik, Ghana, Japan, Kuwait, Jordanien, Nepal, Nigeria, die Republik Moldau, die Ukraine, Uruguay und Sambia für die Periode 2027 bis 2029 in das in Genf tagende Gremium gewählt. 

Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte nach der Wahl, Deutschland werde die Mitgliedschaft nutzen, „um gemeinsam mit unseren Partnern den Menschenrechtsrat zu stärken und den Schutz von Menschenrechten weltweit zu verbessern“.

Deutschland und Irland hatten sich um die beiden von Westeuropa zu besetzenden Plätze beworben. Da es keine Gegenkandidaten gab, galt die Wahl als sicher. 

Die Bundesrepublik wird bereits zum sechsten Mal Mitglied des vor 20 Jahren gegründeten Gremiums. Zuletzt gehörte es von 2023 bis 2025 dem Menschenrechtsrat an.