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Die Suche nach Überlebenden im Katastrophengebiet läuft weiter.
Die Suche nach Überlebenden im Katastrophengebiet läuft weiter. © dpa

Himalaya-Flut: Deutschland hilft

Die Bundesregierung unterstützt finanziell, NGOs leisten Nothilfe im Katastrophengebiet. Unter den Vermissten sind auch Deutsche. 

30.08.2026

Gyirong/Kathmandu (dpa/d.de) - Nach der verheerenden Sturzflut in der Himalaya-Grenzregion zwischen Nepal und Tibet mit bislang rund 750 Todesopfern ist die Unterstützung aus Deutschland angelaufen. Die Bundesregierung sicherte finanzielle Mittel zu und beteiligt sich maßgeblich an der humanitären EU-Soforthilfe von zwei Millionen Euro. Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Betroffenen sein Mitgefühl ausgesprochen. 

Vor Ort leisten auch deutsche NGOs wie Welthungerhilfe, Diakonie und Humedica über lokale Netzwerke Nothilfe. Sie verteilen Nahrung, sauberes Trinkwasser, Medikamente und Notunterkünfte in schwer zugänglichen Bergdörfern. Die Verteilung erfolgt über bestehende Partnerstrukturen, da zerstörte Brücken und Schlammmassen die Logistik in den betroffenen Tälern massiv erschweren. Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland hilft“ sammelt zudem Spenden und finanziert Maßnahmen über seine Mitgliedsorganisationen. 

Die Suche nach Überlebenden wird von der nepalesischen Armee koordiniert. Unter den 261 Vermissten seien auch drei Deutsche, teilten Vertreter der Autonomen Region Tibet mit. Das Auswärtige Amt hatte bislang von einer hohen einstelligen Zahl an vermissten Deutschen gesprochen. Eine vierköpfige Familie aus Deutschland war bereits gerettet worden.