Private Investitionen in den Klimaschutz steigen
Wärmepumpe statt Ölheizung, Elektroauto statt Verbrenner: Millionen Haushalte in Deutschland investieren in die Energiewende.
Frankfurt/Main (dpa) - In Deutschland steigt die Bereitschaft zu privaten Investitionen in den Klimaschutz. In der jüngsten Auflage des jährlichen „Energiewendebarometers“ der Förderbank KfW bekunden zwei Drittel (66 Prozent) der Haushalte Handlungsbereitschaft.
84 Prozent (Vorjahr 83) der repräsentativ befragten Privathaushalte gaben an, dass sie den Umbau des Energiesystems weg von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas hin zu erneuerbaren Energien wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft für wichtig oder sehr wichtig halten.
Wärmepumpe, Pelletheizung, Photovoltaik-Anlage, Solarthermie, Elektroauto: Etwa 14 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen mindestens eine dieser Technologien – also jeder dritte Haushalt (34 Prozent). Weitere 5 Prozent planen nach eigenen Angaben eine solche Investition in den nächsten zwölf Monaten.
„Der außergewöhnliche Hitzesommer 2026 hat die Notwendigkeit des Klimaschutzes nochmal klar verdeutlicht“, sagt KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher.
Seit 2021 gibt es in Deutschland einen CO2-Preis für alle fossilen Energieträger wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Der Verbrauch dieser Rohstoffe wird dadurch teurer, was zum Klimaschutz beitragen soll.