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Drei Flugzeuge im Himmel
Tarnkappenjets vom Typ F-35A bei einer Militärparade in Warschau. Deutschland hat 35 Flugzeuge dieses Typs bestellt. © picture alliance / NurPhoto | Artur Widak

Pistorius will Rüstungskooperation mit den USA ausbauen

Deutschland und die USA wollen bei der Rüstungsproduktion enger zusammenarbeiten. Bei seinem USA-Besuch spricht Boris Pistorius über weitere gemeinsame Projekte.

15.09.2026

Washington (dpa) -Verteidigungsminister Boris Pistorius trifft heute in Washington seinen US-Amtskollegen Pete Hegseth. Bei dem Gespräch im Pentagon soll es unter anderem um eine engere Rüstungskooperation zwischen Deutschland und den USA und die künftige Rolle der US-Streitkräfte bei der Verteidigung Europas gehen.

Deutschland und die USA arbeiten bereits beim Tarnkappenjet F-35 und beim Luftverteidigungssystem Patriot zusammen. Lenkflugkörper für Patriot sollen künftig auch in Deutschland gefertigt werden. Zudem will die Bundesregierung in den USA Marschflugkörper vom Typ Tomahawk kaufen.

Wenn Deutschland und die USA ihre Stärken noch enger zusammenführten, könnten Systeme für Abschreckung und Verteidigung schneller und in größerer Zahl bereitgestellt werden, erklärte Pistorius. „Damit stärken wir die Einsatzbereitschaft Deutschlands, der Vereinigten Staaten und des gesamten Bündnisses.“

Anschließend reist Pistorius nach New York. Dort sind Gespräche mit UN-Vertretern geplant, darunter Generalsekretär António Guterres. Thema ist unter anderem die Zukunft von UN-Blauhelmeinsätzen.

Zum Abschluss seiner USA-Reise besucht Pistorius am Freitag den US-Flugzeugbauer Lockheed Martin in Fort Worth. Dort wird die erste von 35 für Deutschland bestellten F-35 offiziell übergeben. Die Maschinen sollen die Tornado-Flotte der Luftwaffe ablösen. Die ersten Jets bleiben zunächst zur Ausbildung deutscher Piloten in den USA.