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Eine Rakete schießt in die Luft.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat mit deutscher Unterstützung ein neues Weltraumteleskop auf den Weg ins All gebracht. © dpa

Teleskop mit deutscher Technologie ins All gestartet

Das NASA-Weltraumteleskop Nancy Grace Roman soll unter anderem dunkle Materie erforschen. Maßgeblich beteiligt ist das Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg.

31.08.2026

Cape Canaveral/Heidelberg (dpa/d.de) - Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat ein neues Weltraumteleskop auf den Weg ins All gebracht. Das „Nancy Grace Roman Space Telescope“ startete am Samstag mit Hilfe einer „Falcon Heavy“-Rakete von SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Eine der Hauptaufgaben ist die Erforschung von dunkler Materie und dunkler Energie.

Das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg ist als einziger direkter deutscher Partner maßgeblich an der Entwicklung des Coronagraph Instruments (CGI) beteiligt, einem neuartigen Instrument zur Untersuchung von Exoplaneten. Das CGI blendet das helle Sternlicht aus, um das schwache Licht naher Exoplaneten sichtbar zu machen, und kombiniert Koronografie mit adaptiver Optik für präzise Beobachtungen im Weltraum. 

„Das CGI an Bord des Weltraumteleskops Roman ist das anspruchsvollste optische Beobachtungsinstrument, das bislang im Weltall zur Forschung eingesetzt wurde“, sagt Oliver Krause, der die Forschungsgruppe Infrarot-Weltraumastronomie am MPIA leitet.

Forschende des MPIA haben zentrale optomechanische Elemente für das CGI geplant, entwickelt, gefertigt und getestet. Die Firma von Hoerner & Sulger in Schwetzingen hat den Bau unterstützt.