Wie Deutschland Sport treibt: zehn überraschende Fakten
Von Fußball über Klettern bis Wellenreiten: So vielfältig ist der Vereinssport in Deutschland.
Sport bewegt die Deutschen auf unterschiedliche Weise. Diese zehn Fakten zeigen die Vielfalt der deutschen Vereinslandschaft:
Rekord: 29,3 Millionen Vereinsmitglieder hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) – ein neuer Rekord.
Große Gemeinschaft: Knapp 86.000 Sportvereine gibt es in Deutschland. Im Durchschnitt haben sie 300 Mitglieder.
Fußballland Deutschland: Größter Sportverband, sogar weltweit, ist der Deutsche Fußball-Bund (DFB), in dem sich knapp 24.000 Vereine zusammenschließen.
Die größten Vereine finden sich im Bergsteigerverband Deutscher Alpenverein mit durchschnittlich 4.300 Mitgliedern pro Verein.
Klein, aber fein: Die niedrigsten Mitgliederzahlen pro Verein hat der Deutsche Dart-Verband mit durchschnittlich sieben Mitgliedern.
Dichtes Netzwerk: Auf 100.000 Einwohner kommen in Deutschland im Schnitt rund 100 Vereine.
Sportlicher Süden: Im Bundesland Baden-Württemberg ist der organisierte Sport besonders stark. Dort sind 38 Prozent der Bevölkerung Vereinsmitglieder, dicht gefolgt vom Saarland mit 37 Prozent, Hessen mit 36 Prozent, Bayern mit 35 Prozent und Rheinland-Pfalz ebenfalls mit 35 Prozent.
Jung und aktiv: Bei den 7- bis 14-Jährigen sind 85 Prozent der Jungen und 64 Prozent der Mädchen im Sportverein – diese Werte werden von keiner anderen Altersgruppe in Deutschland übertroffen.
Senior: Als ältester Sportverein Deutschlands gilt die 1816 gegründete Hamburger Turnerschaft. Neben Turnen bietet sie knapp 20 weitere Sportarten an, auch Capoeira und Flagfootball.
Trendsportart: Zu den jungen Vereinssportarten in Deutschland zählt das Wellenreiten. Für Surferinnen und Surfer gibt es mittlerweile bundesweit ein Dutzend Vereine. Ihre Zahl dürfte weiter wachsen: Rund 500.000 Menschen in Deutschland üben den Sport regelmäßig aus.