Alabali Radovan wirbt für Unterstützung für hoch verschuldete Staaten
Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern im globalen Süden sei eine Investition in die Zukunft, so die Ministerin beim Treffen von IWF und Weltbank in Bangkok.
Bangkok (dpa) - Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan wirbt für mehr Unterstützung für hoch verschuldete ärmere Staaten beim Umgang mit den finanziellen Belastungen. „Knapp die Hälfte der Menschen lebt in Ländern, die mehr für ihren Schuldendienst bezahlen als für Gesundheit und Bildung“, sagte sie am Rande der Jahrestagungen von Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Bangkok. Entwicklungszusammenarbeit sei generell kein Almosen, sondern stehe für gute Investitionen in die Zukunft.
Von der Bundesregierung eingesetzte Nord-Süd-Kommission zur Entwicklungspolitik
In der thailändischen Hauptstadt kam auch die von der Bundesregierung initiierte Nord-Süd-Kommission zur Entwicklungspolitik zusammen. Die vom Kabinett Ende Juni 2026 eingesetzte unabhängige Kommission mit 20 Mitgliedern soll Empfehlungen für eine neue Entwicklungskooperation mit dem globalen Süden erarbeiten, etwa zu Modellen für Partnerschaften.