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Deutschland ist für internationale Investoren ein attraktiver Standort, so auch Frankfurt am Main. © shutterstock | Mojolo

Ausländische Investitionen in Deutschland steigen um 50 Prozent

86 Milliarden Euro haben ausländische Unternehmen 2025 in Deutschland investiert und damit 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem aus Großbritannien floss viel Geld.

01.09.2026

Köln (dpa) - Ausländische Unternehmen haben nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld in Deutschland investiert. Die Direktinvestitionen stiegen im Vergleich zu 2024 um rund 50 Prozent auf etwa 86 Milliarden Euro, wie aus IW-Berechnungen auf Grundlage von Daten der Deutschen Bundesbank hervorgeht. Damit hätten sich die Auslandsinvestitionen nach einem Einbruch um fast 32 Prozent im Jahr 2024 wieder stabilisiert. 

Deutlich verschoben hat sich die Herkunft des Kapitals: Unternehmen aus den USA investierten 2025 noch 11,8 Milliarden Euro in Deutschland. Das waren fast 44 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Anteil der US-Investitionen an den gesamten ausländischen Investitionen in Deutschland sank damit von mehr als 36 Prozent auf rund 14 Prozent. Investoren aus dem Vereinigten Königreich steigerten ihre Investitionen dagegen um rund 284 Prozent auf 26 Milliarden Euro. Mit einem Anteil von fast 31 Prozent waren sie damit nach IW-Angaben größter ausländischer Investor in Deutschland.

Der mit Abstand größte Teil des ausländischen Investitionskapitals kam mit 43 Milliarden Euro weiterhin aus den EU-Ländern.