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Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (Archivfoto) © picture alliance/dpa | Wolf von Dewitz

Berliner Digitalgipfel: Wildberger will Europa bei KI stärken

Beim zweitägigen Digitalgipfel in Berlin beraten Vertreter aus Europa und Kanada über die Zukunft Künstlicher Intelligenz und die technologische Unabhängigkeit Europas.

02.11.2026

Berlin (dpa) – Heute beginnt in Berlin der zweitägige Digitalgipfel der Bundesregierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Europa bei Künstlicher Intelligenz (KI) international wettbewerbsfähiger und technologisch unabhängiger werden können. Unter dem Motto „Shaping AI: safe, sovereign, competitive“ werden Digitalminister aus europäischen Ländern und Kanada, Vertreter der EU-Kommission sowie Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft erwartet. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt teil.

„Der Digital-Gipfel 2026 steht für unseren Anspruch, KI sicher und vertrauenswürdig zu gestalten, Chancen zu nutzen und Deutschland und Europa im internationalen Wettbewerb weiter nach vorne zu bringen“, erklärte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, der die Konferenz eröffnete.

Zusammenarbeit mit Kanada

Eine wichtige Rolle spielt die internationale Zusammenarbeit, insbesondere mit Kanada. Das Land gehört zu den führenden Standorten der KI-Forschung und ist ein möglicher Partner für Europa, um die Abhängigkeit von US-Technologiekonzernen zu verringern. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit des kanadischen KI-Unternehmens Cohere mit Aleph Alpha aus Heidelberg. Beide Unternehmen wollen gemeinsam KI-Lösungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickeln.

Weitere Schwerpunkte des Gipfels sind KI-Sicherheit, der Einsatz intelligenter Systeme in Industrie und Robotik sowie der Aufbau eines leistungsfähigen europäischen KI-Ökosystems.