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Bartrobbe auf Packeis in Norwegen
Bartrobbe auf Packeis in Norwegen

Schneider: Wir Europäer haben geschlossen und stark verhandelt

Die Staatengemeinschaft hat sich auf der Weltnaturkonferenz COP17 auf verstärkte Anstrengungen zum Schutz der weltweiten Biodiversität geeinigt. 

01.11.2026

Eriwan (dpa) – Die Delegierten der 17. UN-Biodiversitätskonferenz (COP17) haben in Eriwan den sogenannten Eriwan-Pfad verabschiedet. Der Pfad sieht vor, schneller zu handeln: Schädliche Subventionen sollen abgebaut, die Mittel für Entwicklungsländer aufgestockt und die nationalen Ausgaben an die Artenschutzziele angeglichen werden. Offen bleibt jedoch, woher das Geld dafür kommen soll. Seit dem 19. Oktober hatten rund 200 Mitgliedsstaaten des Übereinkommens, darunter auch Deutschland, über die biologische Vielfalt in der armenischen Hauptstadt verhandelt, wie sich selbst gesteckte Ziele zum Schutz der Artenvielfalt trotz bisheriger Rückschläge noch erreichen lassen. 

Bundesumweltminister Carsten Schneider sagte: „Wir Europäer haben geschlossen und stark für die Natur verhandelt, aber es gab auch Bremser, die weniger Verantwortung übernehmen wollten, auch in finanziellen Fragen.“ Er kündigte an: „Wir werden unser Engagement für den Ausbau von Schutzgebieten an Land und auf See fortsetzen.“ Auch in Deutschland solle „planvoll die Wiederherstellung unserer Ökosysteme“ angegangen werden.