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Roda Verheyen und Klaus Vossenkaul
Roda Verheyen und Klaus Vossenkaul © dpa

Deutscher Umweltpreis geht an Klima-Anwältin und Ingenieur

500.000 Euro für mehr Klima-Gerechtigkeit und bessere Abwasserreinigung. Bundespräsident Steinmeier: Klimaschutz hohe Priorität einräumen.

26.10.2026

Aachen (dpa) – In diesem Jahr geht der Deutsche Umweltpreis zu gleichen Teilen an den Ingenieur Klaus Vossenkaul aus der Städteregion Aachen und die Hamburger Rechtsanwältin Roda Verheyen. Vossenkaul wird für seine innovativen Weiterentwicklungen bei der Membranfiltertechnologie für die Abwasserreinigung in Kläranlagen ausgezeichnet. Verheyen bekommt den Preis für die Durchsetzung rechtlicher Vorgaben für mehr Umwelt- und Klimagerechtigkeit.

Bei der Preisverleihung in Aachen rief Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu auf, dem Klimaschutz trotz aller „tagespolitischen Konjunkturen“ hohe Priorität einzuräumen. „Wir wissen, dass wir unsere Art zu leben, zu wirtschaften, hinterfragen müssen. Warum? Um unseren Kindern und Enkeln einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen“, sagte Steinmeier.

Der Deutsche Umweltpreis zeichnet Leistungen von Menschen aus, die vorbildlich zum Schutz und Erhalt der Umwelt beitragen. Mit 500.000 Euro gehört er zu den höchstdotierten Umweltauszeichnungen Europas.