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Bundeskanzler Merz lässt sich von Forschenden ihre Arbeit erklären.
Bundeskanzler Friedrich Merz informierte sich am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) auch zu medizinischen Schnelltests. © dpa/picture alliance

Kanzler bei Chip-Forschern: Können international mithalten

Wie werden Hightech-Chips entwickelt? Der Kanzler schaute sich in einem Leibniz-Institut an, was Spitzenforscher in der Mikroelektronik können. 

24.10.2026

Frankfurt (Oder) (dpa/bb) – Bei der Spitzenforschung in der Mikrochip-Entwicklung kann Deutschland nach den Worten des Bundeskanzlers im internationalen Vergleich bestehen. „Unsere Forschung ist international spitze. Wir können mithalten“, sagte Friedrich Merz bei einem Besuch am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder).  

Wissenschaftler zeigten ihm die Produktion innovativer Mikrochips aus Silizium, die in der Industrie Anwendung finden. In einem Hochfrequenz-Labor ging es darum, die Funktionalität der Mikrochips zu untersuchen. 

Hightech Agenda des Bundes 

Anlass des Kanzler-Besuchs ist die Hightech Agenda der Bundesregierung. Ziel ist es, durch Investitionen in Schlüsseltechnologien die Wirtschaftskraft zu stärken, neue Arbeitsplätze zu schaffen und dafür zu sorgen, dass Deutschland unabhängiger wird. 

Wissenschaftler demonstrierten dem Kanzler ihre Entwicklungen an einem Sensorchip, der Schnelltests von Flüssigkeiten etwa in der Medizin in wenigen Minuten ermöglicht. Merz legte dabei selbst einen kleinen Chip mit einer Testlösung in ein Gerät, das mit Laser und Licht funktioniert. Ein langfristiges Ziel ist es, die Entwicklung in der Sepsis-Früherkennung (Blutvergiftung) anzuwenden.