Deutschland hat fünf neue Exzellenzstandorte
Mehr Geld für Spitzenforschung und internationales Renommee: Drei Universitäten und zwei Hochschulverbünde steigen in die deutsche Exzellenzförderung auf.
Bonn (dpa, d.de) – Für Studierende beginnt an vielen deutschen Hochschulen in der kommenden Woche das Wintersemester. An den Universitäten Freiburg, Jena und Köln kommt in diesem Jahr eine besondere Auszeichnung hinzu: Sie wurden neu zu Exzellenzuniversitäten gekürt.
Auch zwei Hochschulverbünde sind neu in die Exzellenzförderung aufgenommen worden: die Rhein-Main-Universitäten mit den Universitäten Darmstadt, Frankfurt am Main und Mainz sowie das „Ruhr Innovation Lab“ der Universitäten Bochum und Dortmund. Damit werden ab 2027 insgesamt 15 Universitäten und Hochschulverbünde als Exzellenzstandorte gefördert.
Spitzenforschung mit internationaler Strahlkraft
Mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder die Spitzenforschung stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Universitäten verbessern. Ein internationales Expertengremium bewertete unter anderem Forschungsleistungen, Zukunftsstrategien und internationale Vernetzung.
Für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten stehen ab 2027 jährlich 208 Millionen Euro zur Verfügung. Einzelne Universitäten erhalten zehn bis 15 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr, Hochschulverbünde 15 bis 28 Millionen Euro.
Für Studierende wirkt sich die Förderung vor allem indirekt aus, da die zusätzlichen Mittel in erster Linie für Forschung vorgesehen sind. Die Auszeichnung stärkt zugleich die internationale Sichtbarkeit der Hochschulen und soll helfen, Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher sowie wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem In- und Ausland zu gewinnen.