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Reparaturarbeiten im ukrainischen Dnipro
Reparaturarbeiten nach einem russischen Angriff im ukrainischen Dnipro © picture alliance / Photoshot

Deutschland bekräftigt Unterstützung der Ukraine

Erneut beteiligt sich Deutschland an der Reparatur der Energieinfrastruktur. Die Kooperation in der Drohnenproduktion gewinnt ebenfalls an Bedeutung.

04.09.2026

Berlin/München (dpa) – Deutschland beteiligt sich mit weiteren 250 Millionen Euro an den Kosten für akute Reparaturarbeiten in der ukrainischen Energieinfrastruktur. Damit solle die Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe gesichert werden, hieß es in einer Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

„Gerade die Energieversorgung bleibt eine Frontlinie dieses Krieges. Deshalb unterstützen wir die Ukraine beim Schutz und Wiederaufbau ihrer Energieinfrastruktur und appellieren an alle internationalen Partner für weitere Anstrengungen“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Man unterstütze die Ukraine gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft. „Mit ihren Energiegüter-Spenden konnten bereits 1,4 Millionen Menschen wieder mit Energie versorgt werden. Zugleich mobilisieren wir private Investitionen für den Wiederaufbau“, erklärte Reiche.

Der Ukraine Energy Support Fund hat laut Ministerium seit Beginn des Krieges vor viereinhalb Jahren bei internationalen Gebern rund 2,4 Milliarden Euro eingesammelt. Mit nunmehr 810 Millionen Euro ist Deutschland dabei der größte Einzahler. 

Auch auf militärischer Ebene geht die Unterstützung weiter: Die Massenproduktion von mehr als 5.000 weitreichenden Kampfdrohnen für die Ukraine hat im Großraum München begonnen. Wie das deutsch-amerikanische Rüstungsunternehmen Auterion und sein ukrainischer Joint-Venture-Partner Airlogix mitteilten, sind die ersten Flugkörper gefertigt worden. Mitte 2027 soll der Auftrag der Bundesregierung abgearbeitet sein.