Li Keqiang für Freihandel

In einem Gastbeitrag in der F.A.Z. bezieht der chinesische Ministerpräsident Stellung.

Li Keqiang für Freihandel
dpa

„Angesichts der komplexen Lage, in der es starke Strömungen gegen die Globalisierung gibt, und in der Protektionismus und Unilateralismus aufblühen, tragen wir als wichtige Volkswirtschaften die Verantwortung, gemeinsam den Freihandel und den Multilateralismus zu bewahren und für den Aufbau einer friedlichen, stabilen, offenen und kooperativen Welt einzutreten.“ So lautet der Kernsatz eines Gastbeitrages des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 7. Juli 2018.

Im Vorfeld der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen lobt Li Keqiang die deutsch-chinesische Zusammenarbeit seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen vor 46 Jahre und setzte sich für eine weitere Öffnung ein. Er stellte Erleichterungen des Marktzugangs in China heraus, forderte aber auch ein „gerechtes, offenes Umfeld“ für chinesische Investitionen in Deutschland. Darüber hinaus wolle sich China für ein chinesisch-europäisches Investitionsabkommen einsetzen und das Projekt einer chinesisch-europäische Freihandelszone vorantreiben.