Zusammenarbeit stärken

Jetzt bewerben: Das Auswärtige Amt fördert zivilgesellschaftliche Projekte mit Russland und Ländern der Östlichen Partnerschaft.

#civilsocietycooperation
Im Fokus der Förderung: Projekte des Jugendaustauschs Bettina Ausserhofer

Was macht die Kraft einer Zivilgesellschaft aus? Wie kann sie sich, auch über Ländergrenzen hinweg, für Dialog und Verständigung einsetzen? Menschen, die nach Antworten auf diese Fragen suchen, vernetzen sich in den sozialen Medien über den Hashtag #civilsocietycooperation.

Jetzt haben sie außerdem wieder die Chance, sich mit ihren Projekten für 2019 um eine Förderung zu bewerben: Das Auswärtige Amt sucht Organisationen, die sich als Partner staatlichen Handelns engagieren möchten. Den Rahmen bildet das Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland. Die Vielfalt der angesprochenen Akteure ist groß, ebenso die regionale Ausrichtung des Programms.

Welche Länder gehören zu Deutschlands Östlicher Partnerschaft?

Zu Deutschlands Östlicher Partnerschaft gehören die Staaten Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, die Republik Moldau und die Ukraine; auch Projekte, die in Russland oder Deutschland stattfinden, können gefördert werden. Wichtig ist die Zusammenarbeit von einer oder mehreren Organisationen aus den genannten Ländern mit einem Partner aus Deutschland.

Neu ist, dass 2019 auch Frankreich einbezogen wird: Das Auswärtige Amt lädt auch deutsch-französische Kooperationen zur Teilnahme ein, die Projekte mit Ländern der Östlichen Partnerschaft oder Russland planen.

Um welche Themen geht es?

Gefördert werden Vorhaben mit einem breiten Themenspektrum: Dazu gehören Medienprojekte, etwa Aus- und Fortbildungen für Journalisten und Blogger, Hospitationsprogramme oder Angebote, die die Medienkompetenz verbessern. Auch künstlerische Begegnungen, zum Beispiel Theater- und Filmprojekte, werden unterstützt – und der Jugendaustausch steht ohnehin im Fokus. Wer sich für Aus- und Fortbildung stark macht, hat ebenfalls gute Chancen. Besonders förderwürdig sind zudem Projekte, die territoriale Konflikte zwischen den am Programm beteiligten Staaten offen ansprechen – und durch ihre Engagement Wege der Versöhnung aufzeigen.

Seit 2014 sind bereits über 2.600 Projektideen eingereicht worden, aus denen mehr als 900 geförderte Projekte hervorgingen.

Was ist bei der Bewerbung zu beachten?

Ideen für Projekte können noch bis zum 23. November 2018 auf Deutsch oder Englisch beim Auswärtigen Amt eingereicht werden. Laufzeit der Förderung ist ein Jahr; deshalb sollten die Projekte bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossen sein.

Informationen zum Programm

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