Berufsbildung ­international stärken

Das BIBB informiert Interessenten aus aller Welt über das deutsche duale Ausbildungssystem.

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Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit. In Großbritannien ist sie im Kommen, ebenso in Schweden, Südafrika und Malaysia – und US-Präsident Barack Obama ist ohnehin ein Fan von ihr: Die duale Berufsausbildung, die in Deutschland eine große Tradition hat, wird weltweit als Erfolgsrezept gegen Jugendarbeitslosigkeit übernommen. In Deutschland erhalten 60 Prozent aller jungen Menschen ihre Berufsausbildung im dualen System, bei dem Betriebe und Berufsschulen Partner sind. In rund 350 Ausbildungsberufen werden so Fachkräfte für Industrie, Handwerk und freie Berufe ausgebildet. Um dem Interesse am deutschen Dualen System zu begegnen und die internationale Zusammenarbeit weiter zu stärken, hat die Bundesregierung auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation eingerichtet; angesiedelt ist sie am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Bilaterale Kooperationen bestehen bereits mit den europäischen Staaten Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, der Slowakei und Spanien. International arbeitet die Zen­tralstelle zudem mit Partnern in China, Indien, Russland, Südafrika und der Türkei zusammen.

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