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Willkommen auf der sündigsten Meile der Welt

Die Reeperbahn wird 400: Hier findest du zehn spannende Fakten zur Kultmeile – und erfährst, was die Beatles mit dem Hamburger Partyviertel verbindet. 

Kim BergKim Berg, 29.04.2026
Ansicht der Reeperbahn in der Nacht.
Die Reeperbahn trägt den Spitznamen „die sündigste Meile der Welt“. © dpa
  1. Die Reeperbahn ist Teil des Stadtteils St. Pauli in Hamburg, in dem auf nur wenigen Quadratkilometern mehr als 300 Bars, Clubs, Diskotheken und Bordelle liegen.
  2. Nicht mal einen Kilometer misst „die sündigste Meile der Welt“: Die Reeperbahn ist rund 930 Meter lang.
  3. Die Straße entstand 1626, als sich dort Seilmacher („Reepschläger“) ansiedelten, die Schiffstaue herstellten. Die Reeperbahn entwickelte sich vom Arbeiterquartier zu einem international bekannten Amüsierboulevard. 
  1. St. Pauli und die Reeperbahn zählen zu den traditionsreichsten Orten queeren Lebens in Deutschland. Schon früh bot der Kiez Raum für alternative Lebensentwürfe und entwickelte sich zu einem Zentrum der LGBTQ+-Szene.
  2. Jährlich zieht die Straße etwa 25 bis 30 Millionen Besucherinnen und Besucher an.
  3. St. Pauli gilt als wichtiger Startpunkt der Karriere der Beatles. Dort spielten sie unter anderem im legendären Star-Club, der 1962 eröffnete. Während ihrer Zeit in Hamburg trafen die Beatles auch ihren späteren Schlagzeuger Ringo Starr. Zu ihren Ehren wurde 2008 der Beatles-Platz in St. Pauli eröffnet. 

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  1. Das Viertel ist ein wichtiger Musikstandort: Beim Reeperbahn Festival finden jedes Jahr mehr als 600 Konzerte an über 90 Orten statt.
  2. An der Reeperbahn liegt eine der kleinsten Straßen Hamburgs: Die Herbertstraße ist nur etwa 60 Meter lang – und Teil des Rotlichtmilieus. 
  1. Die berühmte Polizeiwache Davidwache auf der Reeperbahn ist vermutlich eine der meistfotografierten Polizeistationen der Welt.
  2. Neben Party gibt es auch Kultur: Mehrere Theater wie Schmidts Tivoli sowie Museen wie das Panoptikum, Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett (seit 1879), liegen im Kiez.