Willkommen auf der sündigsten Meile der Welt
Die Reeperbahn wird 400: Hier findest du zehn spannende Fakten zur Kultmeile – und erfährst, was die Beatles mit dem Hamburger Partyviertel verbindet.
- Die Reeperbahn ist Teil des Stadtteils St. Pauli in Hamburg, in dem auf nur wenigen Quadratkilometern mehr als 300 Bars, Clubs, Diskotheken und Bordelle liegen.
- Nicht mal einen Kilometer misst „die sündigste Meile der Welt“: Die Reeperbahn ist rund 930 Meter lang.
- Die Straße entstand 1626, als sich dort Seilmacher („Reepschläger“) ansiedelten, die Schiffstaue herstellten. Die Reeperbahn entwickelte sich vom Arbeiterquartier zu einem international bekannten Amüsierboulevard.
- St. Pauli und die Reeperbahn zählen zu den traditionsreichsten Orten queeren Lebens in Deutschland. Schon früh bot der Kiez Raum für alternative Lebensentwürfe und entwickelte sich zu einem Zentrum der LGBTQ+-Szene.
- Jährlich zieht die Straße etwa 25 bis 30 Millionen Besucherinnen und Besucher an.
- St. Pauli gilt als wichtiger Startpunkt der Karriere der Beatles. Dort spielten sie unter anderem im legendären Star-Club, der 1962 eröffnete. Während ihrer Zeit in Hamburg trafen die Beatles auch ihren späteren Schlagzeuger Ringo Starr. Zu ihren Ehren wurde 2008 der Beatles-Platz in St. Pauli eröffnet.
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Einverständniserklärung öffnen- Das Viertel ist ein wichtiger Musikstandort: Beim Reeperbahn Festival finden jedes Jahr mehr als 600 Konzerte an über 90 Orten statt.
- An der Reeperbahn liegt eine der kleinsten Straßen Hamburgs: Die Herbertstraße ist nur etwa 60 Meter lang – und Teil des Rotlichtmilieus.
- Die berühmte Polizeiwache Davidwache auf der Reeperbahn ist vermutlich eine der meistfotografierten Polizeistationen der Welt.
- Neben Party gibt es auch Kultur: Mehrere Theater wie Schmidts Tivoli sowie Museen wie das Panoptikum, Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett (seit 1879), liegen im Kiez.