Olympische Winterspiele für Jedermann

Einige Olympische Wintersportarten werden auch für Laien angeboten. Teil 1: Bobfahren, Schlittenhundfahren, Rodeln.

dpa/ASA - Winter sports

Bobfahren

Nervenkitzel pur gibt es im sächsischen Osterzgebirge, auf einem Nordosthang etwa fünf Kilometer von Altenberg entfernt: Die Altenberger Bob- und Rennschlittenbahn gilt als die schwierigste und gefährlichste der Welt. Der Eiskanal hat eine Gesamtlänge von 1413 Metern mit 17 Kurven und einem Kreisel. Profis erreichen hier schwindelerregende 140 Kilometer pro Stunde. Für Gäste geht es ab dem Juniorenstart mit 100 Stundenkilometer in 11 steile Kurven. Bei der „Formel 1 des Winters“ bringen erfahrenen Piloten ihre Beifahrer mit Viererbobs sicher ins Ziel.

 

Schlittenhundfahren

Ein tierisches Vergnügen ist es, wie ein echter Musher ein Huskygespann durch den Pulverschnee zu treiben. Das können Hundefreunde auf dem Huskyhof Haus Waldschrat im Bayerischen Wald lernen, Deutschlands erster Schlittenhundefahrschule. 50 Schlittenhunde freuen sich auf die Ausfahrt in die Winterlandschaft.

 

Rodeln

Da kann kein Schlitten mithalten: Die 6,5 Kilometer lange Naturrodelbahn am Wallberg in Rottach Egern gehört zu den längsten und sportlichsten Abfahrten in Deutschland. Rund eine halbe Stunde dauert die rasante Fahrt über scharfe Kurven und viele enge Passagen ins Tal. Da die Bahn durch ihre Länge und Neigung zu den anspruchsvolleren Strecken gehört, ist sie für Kleinkinder nicht geeignet.

 

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