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Frauen und Kinder in einem großen Zelt
Binnenvertriebene im Flüchtlingscamp Al-Afadh in Sudan © picture alliance / Anadolu | Stringer

Wo Deutschland Menschen unterstützt

Kriege und Naturkatastrophen bringen Millionen Menschen in Not. Drei Beispiele zeigen, wie Deutschland humanitäre Hilfe leistet. 

11.08.2026

Sudan: Flüchtlinge versorgen 

Rund 30 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen, 25 Millionen leiden Hunger, 13 Millionen sind gewaltsam vertrieben worden: Die Lage in Sudan ist katastrophal.  

In Sudan herrscht de facto die größte humanitäre Krise, die wir weltweit haben.
Serap Güler, Staatsministerin des Auswärtigen Amts, bei einer Reise nach Sudan 2025

Deutschland hat Sudan und den Nachbarländern seit Beginn des dort herrschenden Konflikts 2023 rund 738 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Mittel werden vor allem dafür eingesetzt, Binnenvertriebenen und Flüchtlingen zu helfen.

Menschen an einer Essensausgabe
Essensausgabe in Gaza-Stadt © picture alliance / SIPA | Ahmed Al Arini/MEI

Gaza: Wasser und Nahrung sichern 

Der Waffenstillstand in Gaza nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den folgenden Angriffen Israels bleibt fragil. Die Menschen in Gaza leben weiter unter prekären Bedingungen. Seit Beginn des Konflikts hat Deutschland mehr als 375 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für die Palästinensischen Gebiete zur Verfügung gestellt. Es geht vor allem darum, Ernährung und Wasserversorgung zu sichern sowie Infrastruktur wieder aufzubauen. So unterstützte das Auswärtige Amt etwa die Eröffnung einer neuen Klinik der Malteser in Gaza-Stadt

Personen in THW-Uniform an einem eingestürzten Gebäude
Einsatzkräfte des THW bei Bergungsarbeiten in La Guaira, Venezuela © picture alliance/dpa | Javier Campos

Venezuela: Helfen nach der Katastrophe 

Mehr als 6.000 Tote und viele Tausend Vermisste: Das ist die vorläufige Bilanz des verheerenden Erdbebens in Venezuela im Juni 2026. Deutschland hat Nothilfe in Höhe von mehr als 13 Millionen Euro bereitgestellt. Die Mittel gehen an Partner wie Nichtregierungsorganisationen, UN-Hilfsorganisationen und das Rote Kreuz. Das Technische Hilfswerk suchte nach dem Beben nach Verschütteten.