Erstklassig und vielfältig – Studieren in Deutschland

Mehr als 400 Hochschulen, zahlreiche internationale Studiengänge und weltweit ein hervorragender Ruf – Studierende in Deutschland profitieren von exzellenten Bedingungen in Forschung und Lehre.

dpa/Frank May

Einer der schönsten Abschnitte im Leben ist die Zeit nach dem Schulabschluss. Viele Möglichkeiten stehen Schulabgängern nun offen. Eine spannende Herausforderung ist ein Studium: Über mehrere Jahre hinweg beschäftigt man sich mit einem Fach, für das man sich interessiert, und eignet sich auf einem hohen Niveau Fähigkeiten an, die für die weitere berufliche Karriere wichtig sind. Das deutsche Hochschulsystem genießt international einen hervorragenden Ruf und ist für seine exzellenten Bedingungen bekannt? Unter den 200 besten Hochschulen der Welt sind laut dem QS World University Ranking 2014 auch 13 deutsche vertreten. Ein Studium in Deutschland kann Türöffner in ein deutsches Unternehmen sein – zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums. Akademiker unterschiedlicher Fachrichtungen, vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich, sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt aktuell sehr gefragt.

Bunte Bildungslandschaft

In Deutschland haben Studierende unglaublich viele Optionen. Sie können zwischen mehr als 400 Hochschulen und drei unterschiedlichen Hochschultypen wählen. Welche am besten passt, hängt davon ab, was jungen Menschen wichtig ist. Wer sich für ein stark wissenschaftlich orientiertes Studium interessiert, ist an einer Universität gut aufgehoben. Wer Wert auf praktisches Wissen legt, sollte auf eine Fachhochschule gehen. Und zu Menschen mit künstlerischem Talent passt am ehesten eine Film-, Kunst- oder Musikhochschule. Insgesamt bieten die deutschen Hochschulen fast 17.000 Studiengänge an, von denen mehr als 1.300 international ausgerichtet sind.

Kaum Gebühren

Bildung ist in Deutschland von zentraler Bedeutung: In den vergangenen Jahren wurde das Budget schrittweise erhöht. Im Jahr 2014 stiegen die öffentlichen Ausgaben auf gut 120 Milliarden Euro. Studierende selbst geben für ein Studium in Deutschland indes vergleichsweise wenig Geld aus. Studiengebühren müssen sie an staatlichen Universitäten in der Regel nicht zahlen, lediglich ein Semesterbeitrag und Kosten für Miete, öffentlichen Nahverkehr und so weiter fallen an.

Beste Bedingungen

In den vergangenen Jahren sind die Studiengänge an deutschen Hochschulen reformiert worden: Im sogenannten „Bologna-Prozess“ wurden Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt. Sie sind international vergleichbar und haben alte Diplom- und Magisterfächer größtenteils abgelöst. Die guten Rahmenbedingungen an deutschen Hochschulen ziehen immer mehr Studierende aus dem Ausland an – im Jahr 2013 waren es rund 282.000 – und damit 16.000 mehr als im Jahr davor.

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