„Jeder kann 
programmieren“

„Jeder kann programmieren“, sagt Ranga Yogeshwar, der die gleichnamige Initiative ins Leben gerufen hat.

picture-alliance/Eventpress Stauffenberg - Ranga Yogeshwar

Programmiersprachen gelten den meisten Menschen als ähnlich verschlossen wie die Feinheiten der Quantenphysik. Eine Fehleinschätzung, meint Ranga Yogeshwar. In Zeiten, in denen das Smartphone zum ständigen Begleiter geworden ist, in denen Einkäufe online abgewickelt werden und soziale Netzwerke den Alltag von Millionen Menschen dokumentieren, sollten Nutzer die neuen Technologien kreativ nutzen. Yogeshwar hat die Initiative „Jeder kann programmieren“ ins Leben gerufen – für den Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator keine Spielerei, sondern ein Beitrag zur gesellschaftlichen Emanzipation. Programmieren sei „Ausdruck unserer Mündigkeit in einer modernen Welt“, so Yogeshwar in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Sein Mitstreiter bei der Umsetzung der Initiative ist Thomas Bendig, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie, der größten IT-Forschungsorganisation Europas. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt, das über eine Website mit Foren und Online-Kursen den Einstieg in die vermeintlich unzugängliche Welt des Programmierens ermöglichen will.

www.jeder-kann-programmieren.de