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Ein Mann und eine Frau mit Migrationshintergrund in der Wertkstatt
© iStock | fotografixx

Ausländer stabilisieren deutschen Arbeitsmarkt

Zugewanderte tragen laut Bundesagentur für Arbeit maßgeblich zur Sicherung der Beschäftigung in Deutschland bei. Die sei auch Folge einer gelingenden Arbeitsmarktintegration.

16.07.2026

Nürnberg (dpa) - Der Zustrom von Asylsuchenden in den vergangenen Jahren hat nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit maßgeblich zur Sicherung der Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt beigetragen. Zwischen Juni 2014 und Juni 2025 sei der Aufbau der Beschäftigung überwiegend von ausländischen Beschäftigten getragen worden, teilte die Behörde in Nürnberg mit. 43 Prozent des Beschäftigungswachstums entfielen auf Staatsangehörige aus Drittstaaten - rund ein Drittel davon komme aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern.

Ohne Zuwanderung aus dem Ausland wäre die Erwerbsbevölkerung bereits in der Vergangenheit massiv gesunken. Zwischen 2014 und 2024 sei die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter mit deutschem Pass um 3,9 Millionen zurückgegangen. Gleichzeitig nahm die Zahl der erwerbsfähigen Menschen ohne deutschen Pass um 3,4 Millionen zu.

„Diese Entwicklung ist auch auf eine gelingende Arbeitsmarktintegration zurückzuführen. Geflüchtete haben maßgeblich zum Beschäftigungswachstum beigetragen“, sagte Daniel Terzenbach, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Hauptfluchtländern habe sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre mehr als verdoppelt. Die wichtigsten Herkunftsländer sind Syrien und Afghanistan.