Zum Hauptinhalt springen

Bundeswehr setzt auf verstärkte Präsenz an der NATO-Ostgrenze

Deutschlands Litauen-Brigade wächst. Warum dieser Schritt für die Sicherheit der NATO-Ostflanke entscheidend ist.

04.02.2026
Kampftruppenbataillone werden der Brigade Litauen unterstellt.
Kampftruppenbataillone werden der Brigade Litauen unterstellt. © dpa

Berlin (d.de) - Die Litauen-Brigade, unter deutscher Führung, wächst weiter und stärkt die NATO-Ostgrenze. Sie ist die erste dauerhaft im Ausland stationierte Bundeswehrbrigade und übernimmt eine Schlüsselrolle für die Sicherheit in der Region.

Mit der Unterstellung zusätzlicher Kampftruppenbataillone Anfang Februar 2026 wird die Brigade von 500 auf 1.800 Soldaten aufgestockt, bis 2027 sollen es 4.800 werden. „Wir sehen die Litauen-Brigade als einen entscheidenden militärischen Beitrag zur Abschreckung und Verteidigung“, so Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius.

Die Litauen-Brigade kombiniert deutsche Truppen mit multinationalen Kräften und dient als Sicherheitsgarant für Litauen, das geostrategisch zwischen Russland und Belarus liegt. Deutschland übernimmt dabei eine zentrale Rolle an der NATO-Ostflanke und sichert die Region als logistische Drehscheibe für das Bündnis.