Jugend forscht: Wie tickt eine Sanduhr?
Was Sanduhren, Peptide und Vakuumpinzetten gemeinsam haben? Junge Tüftler verblüffen mit cleveren wissenschaftlichen Ideen – und räumen Preise bei „Jugend forscht“ ab.
Herzogenaurach (dpa) - Die Siegerinnen und Sieger des 61. Bundesfinales von „Jugend forscht“ stehen fest. Bei der Siegerehrung in Herzogenaurach wurden Deutschlands beste Nachwuchstalente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet. Die Preise überreichte unter anderem Bundesbildungsministerin Karin Prien.
Den Preis des Bundespräsidenten erhielten Viyona Singh (14) und Aarav Singh (14) von der German International School of Silicon Valley im US-amerikanischen Mountain View. Ihre Arbeit im Fachgebiet Biologie befasste sich mit Proteinen, die in spiegelbildlicher Struktur vorliegen.
Den Preis des Bundeskanzlers holte der 18-jährige Tim Kammel aus Nordrhein-Westfalen. Unter dem Titel „Wie tickt eine Sanduhr?“ analysierte er die Physik von Sanduhren und den Einfluss von Öffnungsgröße, Trichterform und Sandmenge auf das Strömungsverhalten des Sandes.
Der Preis der Bundesbildungsministerin ging an Julian Scharnowski (20, Baden-Württemberg). Er entwickelte eine kostengünstige Vakuumpinzette, mit der sich winzige Elektronikbauteile präzise auf Platinen platzieren lassen.