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Mondflug mit Schlüsseltechnologie aus Deutschland

Mit der Mission Artemis II umrundet die NASA den Mond. Deutschland liefert mit dem europäischen Servicemodul eine zentrale Komponente für das Orion-Raumschiff.

07.04.2026
Die SLS-Rakete der NASA mit der Orion-Kapsel auf der Startrampe für die Artemis-II-Mission
Die SLS-Rakete der NASA mit der Orion-Kapsel auf der Startrampe für die Artemis-II-Mission © picture alliance / Jennifer Briggs

Cape Canaveral (dpa, d.de) – Vier Astronauten aus den USA und Kanada sollen bei einem rund zehntägigen Testflug den Mond umrunden. Die Mission gilt als wichtiger Schritt für die Rückkehr zum Mond und als Vorbereitung späterer bemannter Marsflüge. 

Auch Deutschland ist an dem Programm beteiligt. Ein zentraler Bestandteil des Orion-Raumschiffs ist das Europäische Servicemodul (ESM), das im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA maßgeblich bei Airbus in Bremen gefertigt wird. Es liefert Energie, stellt den Antrieb bereit und versorgt die Crew mit Wasser, Sauerstoff und Temperaturkontrolle. Das Modul gilt als Schlüsseltechnologie für zukünftige bemannte Missionen zum Mond.

Deutschland beteiligt sich zudem über die ESA und Forschungsprojekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an wissenschaftlichen Untersuchungen im Artemis-Programm. Dazu gehören unter anderem Studien zur Strahlenbelastung auf dem Weg zum Mond. Die Erkenntnisse sollen helfen, den Schutz von Astronautinnen und Astronauten bei Langzeitmissionen zu verbessern