Meldung_Berlinale_09022017

Schlöndorff-Film startet in Kinos

„Rückkehr nach Montauk“ wurde im Wettbewerb der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt.

Es ist nicht nur eine „Rückkehr nach Montauk“, sondern auch die Rückkehr eines gefeierten deutschen Regisseurs zum Werk eines Schriftstellers von Weltrang: Volker Schlöndorffs neuer Film „ist dem Andenken von Max Frisch gewidmet“, so der Regisseur. Zugleich sei „Rückkehr nach Montauk“ ausdrücklich keine Buchverfilmung. Doch bleiben in der Liebesgeschickte mit den Schauspielern Nina Hoss und Stellan Skarsgård viele Parallelen zur 1975 veröffentlichen Erzählung „Montauk“ des berühmten Schweizer Autors Max Frisch (1911–1991).

Stellan Skarsgard und Nina HossStellan Skarsgard und Nina Hoss© dpa

Ein gutes Vierteljahrhundert ist es her, seit Volker Schlöndorff die Frisch-Verfilmung „Homo Faber“ in die Kinos brachte, unter anderen mit Sam Shepard, Barbara Sukowa und Julie Delpy. Der schwedische Hollywood-Star Stellan Skarsgård spielt in „Rückkehr nach Montauk“ den Schriftsteller Max Zorn, der in New York seine verlorene Liebe Rebecca (Nina Hoss) wiedersieht.

Volker Schlöndorff hat „Rückkehr nach Montauk“ in New York und Berlin gedreht; der Film ist eine deutsch-französisch-irische Produktion. Das Drehbuch hat der irische Autor Colm Tóibín mit Schlöndorff zusammen geschrieben. Literatur spielt im Werk des deutschen Regisseurs von Beginn an eine große Rolle. 1980 erhielt seine Verfilmung von Günter Grass‘ „Die Blechtrommel“ als erster deutscher Film den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.

„Markant und einfühlsam“: Nina Hoss

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