Der Deutsch-Französische Tag

Am 22. Januar feiern Deutschland und Frankreich den Deutsch-Französischen Tag.

dpa/Britta Pedersen - Deutsch-Französischer Tag

Am 22. Januar 1963 legten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Grundstein für die deutsch-französische Freundschaft mit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags. Beide Länder wollten ihre Konflikte der Vergangenheit in eine treibende Kraft für den Frieden in Europa verwandeln und zukünftig einen intensiven Austausch pflegen. Vor allem der Kultur- und Jugendaustausch sollte seinen Platz in der Mitte der Gesellschaft finden. Die Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) geht auf dieses historische Ereignis zurück. Anlässlich des 40. Jahrestags der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Januar 2003 haben Staatspräsident Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder den 22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“ erklärt und erneut ein Signal an die junge Generation gesandt. Sie soll für die jeweils andere Sprache und Kultur begeistert werden.

Hunderte von Veranstaltungen

Der erste „Deutsch-Französische Tag“ wurde am 22. Januar 2004 gefeiert. Inzwischen gehen die Aktivitäten in diesem Rahmen weit über diesen Tag hinaus und es hat sich fast ein ganzer Monat im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen daraus entwickelt. Das DFJW hat auf seiner Internetseite Hunderte von Veranstaltungen zusammengestellt, die im Januar 2016 überall in Deutschland stattfinden: Schüler von der siebten bis zur 13. Klasse treffen sich in ihren Schulen, frühstücken miteinander, hören sich Vorträge an oder besuchen französische Unternehmen. Klingt nach Spaß - sichert aber gleichzeitig die Zukunft der deutsch-französische Freundschaft, die sich nach den jüngsten Terrorangriffen von Paris erst wieder deutlich gezeigt hat.

Deutsch-französischer Tag