Der „Zug in die Freiheit“ im Deutschland-Blog

Deutschland.de begleitet das Doku-Drama „Zug in die Freiheit“ mit einer großen Social-Media-Kampagne im Blog.

picture alliance/Wolfgang Eilmes - Liberty Train

Fast 4000 Menschen drängten sich am Abend des 30. September 1989 im Garten der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag. Sie waren aus der DDR geflohen und hatten in der Botschaft Zuflucht gefunden, warteten seit Tagen darauf, ob Sie in die Bundesrepublik ausreisen durften – oder nicht. Der damalige Außenminister der Bundesrepublik Hans-Dietrich Genscher verkündete schließlich die gute Nachricht: Sie durften. Doch die Strecke, die ihr Zug nehmen musste, führte durch die DDR. Für die Botschaftsflüchtlinge begann ein Nervenkrimi. Stasi-Mitarbeiter stiegen zu, sammelten die Pässe ein, Menschen versuchten auf den Zug aufzusteigen. Wo er hielt, kam es zu Aufständen und Festnahmen. Ein Drama, das schließlich doch gut ausging.

Zum Jahrestag des Mauerfalls hat die Produktionsfirma Broadview den spannenden 90-minütigen Dokufilm „Zug in die ­Freiheit – des Bürgers lange Reise“ gedreht, in dem viele Zeitzeugen zu Wort kommen. Der Film erzählt die Geschichte des DDR-Flüchtlings Christian Bürger, den die Zeit in der Botschaft und die dramatische Zugfahrt für immer veränderten. Das Doku-Drama „Zug in die Freiheit“ wird in Deutschland am 30. September um 20.15 Uhr auf Arte und am 3. Oktober um 18.30 Uhr in der ARD ausgestrahlt.

deutschland.de und der deutschland.de-Blog begleiten die Ausstrahlung multimedial mit vielen Hintergrundinfos. Im Deutschland-Blog und in den sozialen Netzwerken wird vom 1. September an auf Deutsch und Englisch ein „Fluchttagebuch“ geführt, das die Ereignisse aufarbeitet. Schauen Sie doch mal rein!

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