Sozial, innovativ und nachhaltig

Wie die Siemens Stiftung in Afrika die Lebensbedingungen verbessert, Jobs schafft und wirtschaftliche Perspektiven eröffnet.

Fischer auf dem Viktoriasee
Fischer auf dem Viktoriasee dpa

Unter dem Namen „WeTu“, Swahili für „unseres“, hat im März 2019 ein Sozialunternehmen in Kenia mit Unterstützung der Siemens Stiftung die Arbeit aufgenommen. Die zunächst 14 Mitarbeiter an sieben Standorten entlang des Viktoriasees wollen sauberes Trinkwasser vertreiben, solarbetriebene Fischerlaternen verleihen und elektrische Fahrzeuge bereitstellen.

Am Viktoriasee haben nur 35 Prozent der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, lediglich 20 Prozent sind an ein zentrales Energienetz angeschlossen und der Transport von Menschen und Waren ist in den ländlichen Gebieten oft nur sehr mühsam möglich. Eine weitere große Herausforderung ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit von über 20 Prozent. An diesen Punkten setzt das Sozialunternehmen an. Es schafft nachhaltige Arbeitsplätze und stellt gleichzeitig die Grundversorgung des täglichen Lebens sicher.

Mit einfachen Lösungen bessere Perspektiven schaffen

Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren arbeitet die Siemens Stiftung in der Entwicklungskooperation mit Startups zusammen. Deren Ziel ist immer, mit einfachen technischen Lösungen und einem nachhaltigen und sozialen Geschäftsmodell bessere gesellschaftliche Perspektiven vor Ort zu schaffen.

Das Sozialunternehmen wird seinen Hauptsitz im neuen Gründerzentrum „LakeHub“ in Kisumu, Westkenia, haben. Begleitet wird die Arbeit von Trainings- und Schulungsmaßnahmen für Hygiene und Gesundheit, für Buchhaltung und Geschäftsprozesse sowie für den Auf- und Ausbau technischer Fähigkeiten. Ziel ist es, das operative Geschäft aus den Einkünften zu finanzieren. Mögliche Gewinne bleiben im Unternehmen und dienen dem weiteren Ausbau.

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