35 Millionen Euro für Denkmalschutz
Mehr als 140 Kulturdenkmäler in Deutschland sollen mit Mitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm saniert werden.
Berlin (d.de) – Der Bund stellt rund 35 Millionen Euro für den Erhalt historischer Denkmäler bereit. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Mit der 14. Auflage des Denkmalschutz-Sonderprogramms werden mehr als 140 Kulturdenkmäler und historische Orgeln saniert.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer betonte die Bedeutung historischer Bauten für die Gesellschaft. „Kulturbauten gehören zu unserer Identität als Kulturnation. Sie fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Räume für Begegnung schaffen“, sagte er.
Zu den geförderten Projekten zählen unter anderem der jüdische Friedhof in Mannheim, die Junkershallen am ehemaligen Flughafen Oberschleißheim, das Mittelmeerhaus im Botanischen Garten Berlin und der Kreuzgang im Aachener Dom. Auch historische Orgeln, etwa in der Bergkirche Bad Bergzabern, werden unterstützt.
Seit Beginn des Programms hat der Bund bis 2025 insgesamt 547 Millionen Euro investiert. Länder, Kommunen sowie Eigentümerinnen und Eigentümer beteiligen sich an der Finanzierung. Die Mittel kommen auch Bau- und Handwerksbetrieben in der Denkmalpflege zugute.
Für eine weitere Förderphase stellte der Haushaltsausschuss bereits 50 Millionen Euro bereit. Damit kann das Denkmalschutz-Sonderprogramm fortgesetzt werden.