Bund stärkt Netzwerk für Gesundheitskrisen
Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wird dauerhaft vom Bund gefördert und soll die internationale Gesundheitsforschung stärken.
Berlin (d.de) - Das während der Corona-Pandemie gegründete Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wird dauerhaft vom Bund gefördert und als feste Säule der Gesundheitsforschung etabliert. Das beschloss die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
Mit der dauerhaften Förderung erhält das Netzwerk Planungssicherheit für die klinische Forschung. Ziel sind bessere Diagnose- und Therapiemethoden und eine bessere Vorbereitung auf künftige Gesundheitskrisen mit internationalen Partnern.
Forschungsministerin Dorothee Bär bezeichnete die Verstetigung als wichtiges Signal für die Forschung. Nach Angaben des Bundes stärkt das Netzwerk vor allem die internationale Anschlussfähigkeit der klinischen Forschung. Standardisierte Datensätze, Bioproben und Studienprotokolle ermöglichen den Vergleich und die Zusammenführung von Ergebnissen, etwa für multinationale Studien und globale Meta-Analysen.
Das NUM wurde im April 2020 während der Corona-Pandemie gegründet, um die klinische Forschung und die Reaktion auf Gesundheitskrisen zu koordinieren. Es bündelt die Expertise aller 37 universitätsmedizinischen Einrichtungen in Deutschland.