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Deutsche UN-Kandidatur: Respekt, Gerechtigkeit, Frieden

Außenminister Johann Wadephul führte in New York Gespräche zur Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat.

29.04.2026
Ein Mann steht vor einer Leinwand, darauf steht „Germany for UN Security Council 2027/2028“.
Außenminister Johann Wadephul in New York © picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

New York (dpa) – Außenminister Johann Wadephul hat in New York für Deutschland als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat 2027/2028 geworben. Am 3. Juni stimmt die Generalversammlung darüber ab. Deutschland konkurriert mit Österreich und Portugal. 

Wadephul traf sich mit UN-Botschaftern diverser Länder. Im Deutschen Haus diskutierte er mit Diplomatinnen und Diplomaten über „aktuelle Herausforderungen für den Multilateralismus“. Auf seinem Programm stand auch eine Rede vor Vertretern der afrikanischen Gruppe bei den UN. Bei einem Empfang präsentierte Wadephul den Clip zur Bewerbung „More than a Seat“. Darin heißt es: „Wir sind bereit, Platz zu nehmen – um aufzustehen. Für Respekt, Gerechtigkeit und Frieden.“ Respekt, Gerechtigkeit und Frieden sind die Leitmotive der Kandidatur.