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Deutschland fördert Fusionstechnologie

Die Bundesregierung beteiligt sich am europäischen Projekt „Innovative Kerntechnologien“ zur Förderung von Fusionstechnologie.

19.05.2026
Forschungsreaktor „Wendelstein 7-X“ in Greifswald
Forschungsreaktor „Wendelstein 7-X“ in Greifswald © picture alliance/dpa | Stefan Sauer

Berlin (d.de) – Deutschland beteiligt sich an einem neuen „Important Project of Common European Interest (IPCEI) Innovative Kerntechnologen“ zur Förderung von Fusionstechnologien und entsprechenden Wertschöpfungsketten. Mit dem Beitritt will die Bundesregierung die Fusion als Schlüsseltechnologie von strategischer Bedeutung in Europa voranbringen und sie allein in dieser Legislaturperiode mit rund 2,4 Milliarden Euro fördern.

„Das erste Fusionskraftwerk der Welt in Deutschland ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Mit der Hightech Agenda Deutschland und dem Aktionsplan Fusion stellen wir die Weichen für den Aufbau eines Fusionsökosystems, das für die Erschließung der Fusion als Energiequelle notwendig ist“, sagt Forschungsministerin Dorothee Bär. 

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ergänzt: „Fusion ist kein fernes Zukunftsthema, sondern eine strategische Aufgabe. Mit dem IPCEI bringen wir Forschung, Startups und Industrie gezielt zusammen – von der Idee bis zur ersten Anwendung.“ 

IPCEI sollen durch Investitionen von Unternehmen, flankiert durch staatliche Förderung, einen Beitrag zum Aufbau europäischer Ökosysteme für zentrale Technologien leisten und damit die europäische Souveränität in strategischen Technologien stärken.