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Deutschland stärkt Investitionen in Afrika

Deutschland wird Miteigentümer der afrikanischen Versicherungsagentur ATIDI. Sie versichert Investitionen und Handel in afrikanischen Ländern gegen Risiken. 

03.05.2026
Entwicklungsministerin Alabali Radovan beim Besuch einer Berufsschule in Nairobi
Entwicklungsministerin Alabali Radovan beim Besuch einer Berufsschule in Nairobi © Amrei Schulz/photothek

Nairobi (d.de) - Bei ihrem Besuch in Kenia sagte Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan den Kauf von Anteilen der Versicherungsagentur ATIDI in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro zu. Die Agentur versichert Investitionen und Handel in afrikanischen Ländern gegen politische und gesamtwirtschaftliche Risiken. Deutschland wird damit größter nicht-afrikanischer Anteilseigner.

„Wir setzten uns dafür ein, Investitionen und Handel zu erleichtern, damit mehr privates Geld nach Afrika fließt. Davon profitieren deutsche und afrikanische Unternehmen“, sagte Alabali Radovan. 

Deutschen Unternehmen würde es so erleichtert, „den riesigen Zukunftsmarkt zu erschließen, den der afrikanische Kontinent zu bieten hat“.

Finanziert wird der Kauf von Anteilen aus Haushaltsmitteln des Entwicklungsministeriums (15 Millionen Euro) und Eigenmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (12 Millionen Euro).