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USA ordnen Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an

Außenminister Johann Wadephul: Stützpunkte in Deutschland dienen „unserer Sicherheit ebenso wie der Sicherheit der Vereinigten Staaten“.

02.05.2026
Eine Soldatin steht in der Öffnung eines Militärfliegers
Soldatin der US-Airforce auf dem Stützpunkt in Ramstein © picture alliance/dpa | Boris Roessler

Berlin (dpa) - Die US-Regierung hat den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland angeordnet. Derzeit sind nach Angaben des US-Militärs rund 39.000 Soldaten in Deutschland stationiert. Damit ist Deutschland nach Japan der zweitgrößte US-Militärstandort außerhalb der USA. Zu den militärisch bedeutsamsten Stützpunkten in Deutschland gehört die Ramstein Air Base (Rheinland-Pfalz). Für die USA ist sie die zentrale Luftdrehscheibe für Europa und den Nahen Osten.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul hatten zuvor gelassen auf erste Ankündigungen eines Teilabzugs reagiert. Der Luftwaffenstützpunkt in Ramstein habe „für die USA und für uns jeweils eine unersetzliche Funktion“, so Wadephul laut tagesschau.de. „Die USA brauchen diese Standorte“, erklärte der Minister. Sie dienten „unserer Sicherheit ebenso wie der Sicherheit der Vereinigten Staaten“.