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Machtwechsel in Rheinland-Pfalz

23.03.2026
Bundeskanzler Friedrich Merz (l.) gratuliert Parteifreund und CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder zum Wahlsieg in Rheinland-Pfalz.
Bundeskanzler Friedrich Merz (l.) gratuliert Parteifreund und CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder zum Wahlsieg in Rheinland-Pfalz. © picture alliance / dts-Agentur

Mainz (dpa) – Für die beiden Koalitionsparteien der deutschen Bundesregierung brachte die viel beachtete Wahl im Bundesland Rheinland-Pfalz sehr unterschiedliche Ergebnisse: Nach 35 Jahren SPD-geführter Regierungen in Rheinland-Pfalz ist die CDU neue stärkste Kraft mit 31 Prozent der Stimmen. Die SPD unter dem bisherigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer stürzte mit 25,9 Prozent auf ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in dem Bundesland ab.

Designierter neuer Ministerpräsident ist damit CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder, der im Wahlkampf den Fokus auf die Themen Bildung, Gesundheit und Wirtschaft gelegt hatte. Von der AfD, die mit 19,5 Prozent drittstärkste Kraft wurde, grenzte sich Schnieder deutlich ab. Als vierte Partei schafften die Grünen (7,9 Prozent) den Sprung in den Landtag. Es wird damit gerechnet, dass CDU und SPD unter Schnieders Führung eine große Koalition bilden.