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Pistorius: Mit Gleichgesinnten enger abstimmen

Boris Pistorius beginnt eine Reise zu Partnern in Asien. Im Fokus: engere Zusammenarbeit bei Sicherheit, Rüstung und dem Schutz der Seewege.

22.03.2026
Boris Pistorius und sein japanischer Amtskollege
Verteidigungsminister Boris Pistorius (r) und sein japanischer Amtskollege Shinjirō Koizumi  © picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Tokio (dpa) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius baut die militärische und rüstungspolitische Zusammenarbeit mit strategischen Partnern in Asien aus. Pistorius begann dazu in Japan eine mehrtägige Reise, die ihn auch nach Singapur und Australien führen soll. „Die Erosion der internationalen Ordnung erfordert, dass wir uns mit ‚like-minded‘-Ländern noch enger absprechen“, sagte Pistorius zum Auftakt der Reise in Tokio.  

Bei der Reise soll es um Fragen der regelbasierten internationalen Ordnung, die Sicherung der Seewege, die Wahrung des Völkerrechts und die Bedeutung der Region für die globale Wertschöpfung und Lieferketten gehen. Pistorius will auch über die sicherheitspolitische Lage in der Region, den Ausbau des strategischen Dialogs und Kooperationen mit den Streitkräften und der Rüstungsindustrie in den Partnerstaaten sprechen. Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren verstärkt an Übungen im indopazifischen Raum teilgenommen. Die Bundesregierung geht dabei davon aus, dass Sicherheit in Europa und die Sicherheit im Indopazifik untrennbar miteinander verbunden sind.