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Merz eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz

Krisen, Kriege und ein transatlantisches Verhältnis im Umbruch: Beim weltweit wichtigsten sicherheitspolitischen Treffen geht es darum, wie sich die Welt politisch neu sortiert.

13.02.2026
Merz
© dpa

München (dpa) – Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet heute mit einer außenpolitischen Grundsatzrede die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Mit Spannung wird erwartet, wie sich Merz bei seinem ersten Auftritt als deutscher Regierungschef bei dem weltweit größten Expertentreffen der Sicherheitspolitik zur Machtpolitik von US-Präsident Donald Trump äußert. Merz hatte angekündigt, dass er erneut für ein starkes Europa werben wolle.

Außenminister Johann Wadephul betonte im Vorfeld: „In Zeiten globaler Umbrüche und Wiedererstarken von Machtpolitik ist politische Verlässlichkeit und Eintritt für eine stabile internationale Ordnung, die auf Regeln fußt, unser größtes Kapital.“

Eine Rede von US-Außenminister Marco Rubio, der die Regierungsdelegation aus Washington anführt, ist für Samstagvormittag geplant.

Die Veranstalter rechnen mit einer „Sicherheitskonferenz der Superlative“. Es werden mehr als 60 Staats- und Regierungschefs erwartet und damit mehr als je zuvor. Zudem sollen etwa 100 Außen- und Verteidigungsminister teilnehmen. Im Mittelpunkt der bis Sonntag dauernden Beratungen werden der Umbruch der Weltordnung mit der Krise in den transatlantischen Beziehungen, der Iran-Konflikt und der Ukraine-Krieg stehen. Am Rande der Konferenz werden zahlreiche Demonstrationen erwartet – unter anderem gegen die iranische Regierung in Teheran.