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Merz: müssen Druck auf Russland erhöhen

Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnet Russlands Krieg gegen die Ukraine als „Barbarei“ und verspricht, weiter fest an der Seite der Ukraine zu stehen. 

24.02.2026
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Eröffnung des «Cafe Kyiv» (Kiew).
© picture alliance/dpa | Markus Lenhardt

Berlin (dpa) - Bundeskanzler Friedrich Merz fordert eine Erhöhung des Drucks auf Russland für ein Ende der Angriffe auf die Ukraine. „Dieser Krieg wird nur enden, wenn Russland keinen Sinn mehr darin sieht, ihn fortzusetzen. Wenn Russland mit keinen territorialen Geländegewinnen mehr rechnen kann, wenn Russlands Kosten für diesen Wahnsinn einfach zu hoch geworden sind“, sagte Merz in Berlin. 

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine verurteilte der Kanzler erneut die menschenverachtende Art der russischen Kriegführung: „Es sollte niemand einen Zweifel daran haben, mit welchem Regime und mit welcher Barbarei wir es in diesen Jahren aus Russland heraus zu tun haben.“

Der Kanzler äußerte zudem die Einschätzung, dass die militärischen Absichten Russlands unter Präsident Wladimir Putin weiterhin über die Ukraine hinausgehen: „Putin wird seinen Feldzug nicht beenden, wenn die Ukraine aufgibt und kapituliert. Denn wir hören die Drohungen. Wir sehen die Provokationen im Baltikum, in der Ostsee, die hybriden Angriffe überall in Europa, gerade auch bei uns in Deutschland.“

Der Ukraine sagte er die weitere Unterstützung Deutschlands zu. Seit Kriegsbeginn sei für die Ukraine bilaterale zivile Unterstützung in Höhe von rund 40 Milliarden Euro und militärische Unterstützung von über 50 Milliarden Euro geleistet worden.