Menschen von morgen

Diese jungen Frauen und Männer könnten 2022 in Deutschland für Aufmerksamkeit sorgen. Ihre Namen solltest du dir merken.

Carla Reemtsma, Klimaaktivistin
Carla Reemtsma, Klimaaktivistin picture alliance / Eibner-Pressefoto

Carla Reemtsma, weil sie überzeugt

Sie war Klassensprecherin und Schülersprecherin, zeigte sich redegewandt in Interviews und Talk-Shows, und ist nun Sprecherin der deutschen Klimaschutzbewegung. Das hätte sich die 23-Jährige  nicht träumen lassen. „Ich dachte, du gehst zu zwei, drei Demonstrationen – und nun machst du Vollzeit-Klimaaktivismus.“ Aber: Sie hat erkannt, dass Kompromisse in der Klimakrise nicht funktionieren. Deshalb will sie weiter beharrlich an Fakten erinnern und Proteste organisieren, bis das das 1,5-Grad-Ziel erreicht ist.

Karim Adeyemi, weil er eiskalt ist

Karim Adeyemi, Fußballspieler
Karim Adeyemi, Fußballspieler picture alliance / SvenSimon

Er könnte im WM-Jahr 2022 das neue Gesicht des deutschen Fußballs werden. Karim Adeyemi, in München geborener Sohn einer Rumänin und eines Nigerianers, sorgt gerade beim österreichischen Spitzenclub Red Bull Salzburg für Furore. In der ersten Saisonhälfte erzielte er in 28 Spielen 18 Tore. Das macht den 19-jährigen Mittelstürmer nicht nur für deutsche Spitzenclubs, sondern auch für die Nationalmannschaft interessant. Bundestrainer Hansi Flick nach seinem Länderspieldebüt mit Torerfolg: „Er ist eiskalt vor dem Tor.“

Justine Masché, weil sie Stil hat

Justine Masché, Modeschöpferin
Justine Masché, Modeschöpferin privat

Schon als Jugendliche hat sie mit Strickmustern aus Modemagazinen ihrer Oma experimentiert. Nun wurde Justine Masché vom Rat für Formgebung als „Newcomer Finalist 2022“ ausgezeichnet. Nach einer Ausbildung zur Maßschneiderin am Staatstheater Mainz hat sie ein Studium im Bereich Modedesign an der Universität der Künste Berlin aufgenommen und erhielt ein Designstipendium an der renommierten Kunstuniversität Central Saint Martins. Seit Januar 2020 arbeitet die 30-Jährge bei Modelegende Vivienne Westwood in London. Ihr Interesse: die emotionale Beziehung von Kleidern zu ihren Trägern. Ihr Stil: „Geradlinige Herrenmode mit handwerklichen Details.“

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