Jugendmedienschutz in Deutschland

Hier informieren Sie sich, was „Software-Kindermädchen“ leisten und wie Sie beim Jugendmedienschutz mitmachen können.

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) ist Ansprechpartner bei gesetzlichen, erzieherischen und strukturellen Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

www.bag-jugendschutz.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Familie steht unter besonderem Schutz der staatlichen Ordnung – so steht es im deutschen Grundgesetz. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert Kinder, ihre Eltern und stärkt die Solidarität unter den Generationen. Auf der politischen Agenda stehen auch Gleichstellung, Zivildienst oder Wohlfahrtspflege.

www.bmfsfj.de

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

Kinder und Jugendliche brauchen Schutz vor rechtsradikaler Musik, Gewaltvideos oder pornografischen Internetseiten. Deshalb indiziert die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) Filme, Musik oder Computerspiele. Die Bundesoberbehörde sensibilisiert die Öffentlichkeit für den Jugendmedienschutz und fördert die Medienerziehung.

www.bundespruefstelle.de

Deutscher Presserat

Falsche Darstellungen, unerlaubte Namensnennungen, Eingriffe in die Privatsphäre: Nicht immer sind Journalisten ihrer Berufsethik treu. 1956 wurde deshalb der Deutsche Presserat als freiwilliges Organ der Selbstkontrolle gegründet. Seine Mitarbeiter überwachen die Einhaltung des Pressekodex, einer Liste publizistischer Grundsätze für die tägliche Arbeit von Journalisten.

www.presserat.info

Deutscher Werberat

Beim Werberat können sich Bürger und Institutionen über ihrer Meinung nach diskriminierende oder jugendgefährdende Werbekampagnen beschweren. Die vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. gegründete Institution gibt es seit 1972. Nach dem Prinzip "Selbstdisziplin statt staatliche Aufsicht" sollen hier Konflikte zwischen der deutschen Werbewirtschaft und der Bevölkerung geregelt werden.

www.werberat.de

FragFINN

Kindersicher surfen: Acht- bis Zwölfjährigen eröffnet das Portal FragFINN einen Surfraum mit geprüften Inhalten. Medienpädagogen durchkämmen die virtuelle Welt nach empfehlenswerten Angeboten. Eltern konfigurieren den Browser so, dass ihre Sprösslinge auf ausschließlich altersgerechte Seiten klicken können. Die nötige Software steht kostenlos bereit.

www.fragfinn.de

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

Darstellungen von Gewalt und Sexualität in Film- und Fernsehproduktionen können die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beeinflussen. Deshalb wurde 1993 von 13 Privatsendern der Verein Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) gegründet. Die FSF beauftragt unabhängige Gutachter, Programme auf ihre jugendgefährdende Wirkung hin zu prüfen.

www.fsf.de

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter

Das Internet – unerschöpfliche Quelle für Informationen auf der einen Seite, aber auch Ort für Anhänger illegaler Organisationen, für Darstellungen von Sexualität und Gewalt auf der anderen: Das Netz ist vor Missbrauch nicht sicher. 1997 wurde deshalb der Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (fsm) von Medienverbänden und Unternehmen gegründet, um Kinder und Jugendliche vor rechtswidrigen und jugendgefährdenden Inhalten zu schützen.

www.fsm.de

Internet-Beschwerdestelle für Deutschland

Jeder kann mithelfen, dass das Internet sicherer wird. Wenn Ihnen – ob beim Surfen im deutschen Netz oder in Ihrem elektronischen Briefkasten – Inhalte auffallen, die Sie als kriminell, illegal oder jugendgefährdend einschätzen: Schreiben Sie einen Hinweis an die Internet-Beschwerdestelle!

www.internet-beschwerdestelle.de

jugendschutz.net

Surfen und Chatten im Netz ist kinderleicht – damit die Kleinen vor Gewaltdarstellungen, rassistischen oder pornografischen Inhalten geschützt werden, sorgt die staatliche Einrichtung jugendschutz.net für die Beachtung des Jugendschutzes in den deutschen Informations- und Kommunikationsdiensten.

www.jugendschutz.net

Junge Menschen und Soziale Netzwerke

Schon seit langem ist das Internet fester Bestandteil des Alltags der überwiegenden Mehrzahl der jungen Deutschen. Heutzutage ist es vollkommen selbstverständlich, für die Hausaufgaben im Internet zu recherchieren, etwas bei Wikipedia nachzuschlagen oder mit Freunden zu chatten. Darüber hinaus sind junge Deutsche intensive Nutzer sozialer Netzwerke im Internet. „Die soziale Interaktion mit anderen Webnutzern ist für Jugendliche der wichtigste Grund, ins Netz zu gehen.“

www.watchyourweb.de

Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle

Zusammenarbeit von behördlichem und freiwilligem Jugendschutz: Die Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle (USK) ist die gutachterliche Stelle für die Prüfung interaktiver Medien und freiwillige Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware-Wirtschaft. Auf Antrag von Herstellern wird begutachtet, ob ein Produkt rechtssicher ist und für welches Alter es sich eignet.

www.usk.de