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© dpa/Ingo Wagner - Frank-Walter Steinmeier and Bert Koenders

Zusammenarbeit statt 
Abgrenzung

Der Ems-Dollart-Vertrag regelt die Zuständigkeiten in der Emsmündung – ein historischer Schritt.

29.12.2014

Einen Schlussstrich unter einen alten Konflikt zogen der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein niederländischer Amtskollege Bert Koenders (links im Bild) im Oktober 2014. Sie unterzeichneten den Ems-Dollart-Vertrag. Er regelt die wirtschaftliche Nutzung im Küstenmeer zwischen dem deutschen Fluss Ems und der niederländischen Meeresbucht Dollart. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist unklar, zu welchem Land das Gebiet gehört. Mit Unterzeichnung des Vertrags haben sich beide Länder über die Zuständigkeiten – wenn auch nicht über den Grenzverlauf – geeinigt. Die Emsmündung wird wirtschaftlich immer wichtiger: Im Jahr 2012 entstand dort ein Offshore-Windpark, der nun auf eine sichere völkerrechtliche Grundlage gestellt wurde.

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