Weltweit Hilfe leisten

Deutschland engagiert sich angesichts internationaler Notlagen: mit finanziellen Mitteln, konkreten Projekten und einem starken Netzwerk.

Schon seit Langem hilft Deutschland Geflüchteten aus Myanmar.
Schon seit Langem hilft Deutschland Geflüchteten aus Myanmar. picture alliance / dpa

Die deutsche Politik ist im Grundgesetz festgeschriebenen Werten verpflichtet. Diese Werte vertritt Deutschland auch international: Hier erfahrt ihr, wie Deutschland weltweit humanitäre Hilfe ermöglicht – finanziell und durch konkrete Projekte und starke Organisationen

Weltweite finanzielle Hilfe

Innerhalb der Bundesregierung ist das Auswärtige Amt für die humanitäre Hilfe zuständig. In seiner entsprechenden Strategie heißt es: „Wir orientieren uns zuallererst am Bedarf der von Krisen und Katastrophen betroffenen Menschen. Ihre Notlage steht im Fokus unserer Arbeit, und wir sehen uns ihnen gegenüber in der Verantwortung.“ 2019 war Deutschland der weltweit zweitgrößte bilaterale Geber bei der humanitären Hilfe. Auch 2020 hat das Land bereits zahlreiche Finanzhilfen beschlossen, etwa über 50 Millionen Euro zur Linderung der Flüchtlingskrise in Venezuela und seinen Nachbarländern, 195 Millionen Euro für die Jemen-Hilfe und knapp 1,6 Milliarden Euro auf der 4. Geber-Konferenz für Syrien und seine Nachbarregion.

„Aktion Deutschland Hilft“: starkes Netzwerk

In der „Aktion Deutschland Hilft“ haben sich 23 nichtstaatliche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, unter ihnen etwa Care Deutschland, das Medikamentenhilfswerk action medeor oder der Malteser Hilfsdienst. Im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland leistet das Bündnis schnelle und effektive Hilfe. Spenden aus der deutschen Bevölkerung werden gebündelt, Hilfseinsätze gemeinsam koordiniert und auch Katastrophenvorsorge betrieben, zum Beispiel mit Erdbeben-Warnsystemen in Pakistan oder Schulungen zur Cholera-Prävention in der Demokratischen Republik Kongo. Dass man auch angesichts von Kriegen und Konflikten zusammenarbeitet, macht Bundesaußenminister Heiko Maas, Kuratoriumsvorsitzender der „Aktion Deutschland Hilft“, deutlich: „Zusammen wollen wir den Menschen in der Not beistehen, so ein Überleben in Würde ermöglichen und Perspektiven schaffen – sei es im Jemen, Syrien oder auch bei den zahlreichen vergessenen Konflikten.“

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