Lebendige Erinnerungskultur

Verbrechen des Nationalsozialismus - eine interaktive Karte der Orte des Gedenkens

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin.
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin. dpa

Die Auseinandersetzung mit Krieg und Gewaltherrschaft, mit ideologisch motivierten Verbrechen und politischem Unrecht im 20. Jahrhundert und das Gedenken an die Opfer der Verfolgung spielen in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige Rolle. Der Erhalt der Berichte von Zeitzeugen gehört dabei zum Kern einer Erinnerungskultur, die darauf ausgerichtet ist, die Verbrechen des Nationalsozialismus auch im Bewusstsein kommender Generationen zu halten.

Zu der lebendigen Erinnerungskultur gehören auch die zahlreichen Gedenk- und Erinnerungsstätten für die unterschiedlichen Opfergruppen in ganz Deutschland. Mitten in Berlin etwa erinnert das Denkmal für die ermordeten Juden Europas an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocausts. Finden Sie hier die wichtigsten Orte, an denen der Opfer des NS-Terrors gedacht wird.

Stolpersteine

In vielen Straßen deutscher Orte finden sich in die Gehwege eingelassen sogenannte Stolpersteine. Sie erinnern daran, dass an dieser Stelle Bürgerinnen und Bürger gelebt haben, die von den Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben, deportiert oder ermordet wurden. Die etwa 10 x 10 Zentimeter großen Steine sind an der Oberseite mit Messing beschlagen und mit einer Inschrift mit Namen und Lebensdaten zum Gedenken an das Opfer versehen.

Stolpersteine erinnern immer an ein namentlich bekanntes Opfer des Nationalsozialismus.
Stolpersteine erinnern immer an ein namentlich bekanntes Opfer des Nationalsozialismus.
dpa