Afrika-Preis 2018 für Naturschützer

Gerald Bigurube aus Tansania und Clovis Razafimalala aus Madagaskar haben Besonderes geleistet. Was, das lest ihr hier.

Elefanten im Serengeti Nationalpark, Tansania
Elefanten im Serengeti Nationalpark, Tansania dpa

Der tansanische Naturschützer Gerald Bigurube und der madagassische Umweltaktivist Clovis Razafimalala erhalten den Afrika-Preis 2018 für ihr herausragendes Engagement für den Erhalt der Biodiversität und die Förderung nachhaltigen Ressourcenmanagements.

Gerald Bigurube mit Detlef Wächter, dem deutschen Botschafter in Tansania
Gerald Bigurube mit Detlef Wächter, dem deutschen Botschafter in Tansania Deutsche Afrika Stiftung

Gerald Bigurube ist das Gesicht des erfolgreichen Natur- und Wildschutzes in Tansania. In seinen 16 Jahren bei der Nationalpark-Behörde hat er nicht nur entscheidenden Anteil am Rückgang der Wilderei im Land gehabt, sondern auch eine entwicklungszentrierte Naturschutzpolitik mitentworfen. Tansania ist weltweit für seine Tierwelt und Natur bekannt. Fast 40 Prozent des Landes stehen heute unter Naturschutz.

Clovis Razafimalala setzt sich seit über 10 Jahren als Leiter einer Umweltschutzorganisation erfolgreich gegen den Handel mit geschützten Edelhölzern ein. Bei seiner Arbeit war er mehrfach starken persönlichen Bedrohungen ausgesetzt, weil er kriminelle Netzwerke entlarvt hat.  Razafimalala steht somit für ein außergewöhnliches, mutiges zivilgesellschaftliches Engagement in dem Inselstaat, dessen ursprüngliche Waldbestände bereits zu 90 Prozent vernichtet wurden.

Der Deutsche Afrika-Preis 2018 wird am 27. November von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in Berlin überreicht. 

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