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Kein „Rückwärtsgang“

Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks kritisiert aktuelle Pläne der US-amerikanischen Klimaschutzpolitik.

29.03.2017
© dpa - Barbara Hendricks

„Wer jetzt versucht, den Rückwärtsgang einzulegen, schadet nur sich selbst im internationalen Wettbewerb“ – mit diesen Worten reagierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf die Ankündigung des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump, wichtige Bestandteile der Klimapolitik seines Vorgängers Barack Obama rückgängig machen zu wollen. Ein Baustein ist der „Clean Power Plan“ aus dem Jahr 2015. Das von Obama initiierte, aber noch nicht in Kraft getretene Konzept schreibt in den Vereinigten Staaten erstmals verbindliche Ziele für die Reduzierung von Treibhausgasen im Energiesektor vor. Die deutsche Umweltministerin Hendricks äußerte sich in einem Interview skeptisch, dass Trump mit seiner Kehrtwende den Klimaschutz stoppen könne. „Die USA sind wichtig, aber diese weltweite Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen“, sagte sie. 

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