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Wenn das Wetter zur Gefahr wird

Von Hitzefrei, Notfallrucksäcken und Streupflicht in Deutschland: Hier bekommst du Tipps, die im Ernstfall zählen.

Clara KrugClara Krug , 16.03.2026
Junge Frau mit gelber Regenjacke und Schirm in der Hocke auf einem Steg
Steigende Wasserpegel können Orte binnen Stunden gefährden. © picture alliance / imageBROKER | Klaus Rein

Glatteis, Hitzewelle, Schneesturm: Extremwetterlagen gibt es in Deutschland immer wieder. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) arbeitet mit vier Warnstufen bis hin zu „extremem Unwetter“. Wer vorbereitet sein will, nutzt Warnkanäle wie die WarnWetter-App oder die App NINA. Wir sagen euch, was sonst noch wichtig ist:

Ein Auto fährt zwischen Schneemassen über eine Kreuzung in München.
In Deutschland darf man bei Schnee und Eis nur mit Winterreifen fahren. © picture alliance/dpa | Felix Hörhager

Glatteis 

In Deutschland gilt eine sogenannte situative Winterreifenpflicht. Das heißt: Bei Eis und Schnee darf man nur mit geeigneten Winterreifen fahren. Außerdem müssen Hauseigentümer in vielen Orten Gehwege bei Schnee und Eis räumen und streuen. 

Schneesturm und Verwehungen 

Bei der Gefahr von Schneestürmen hilft der DWD: Seine amtlichen Warnstufen zeigen, wie ernst die Lage ist. Hierzu erkundigt ihr euch am besten in der App WarnWetter oder auf der Website wettergefahren.de. Dort informiert der DWD über die Lage und ordnet sie im Warnlagebericht ein.

Hochwasser in den Auen durch das Rheinhochwasser
Die Folgen des Klimawandels sind in Deutschland zunehmend spürbar, etwa durch Überschwemmungen. © picture alliance / Jochen Tack

Hochwasser  

Hochwasser können in Deutschland zu einer echten Gefahr werden – das haben die Katastrophe im Ahrtal 2021 oder das Oderhochwasser 1997 gezeigt. Die Bundesregierung möchte Risiken für Flutkatastrophen senken: Neben Deichen und Rückhaltesystemen setzt Deutschland auf Hochwasservorsorge und Risikomanagement – unter anderem über ein Nationales Hochwasserschutzprogramm. Aktuelle Pegelstände in Deutschland könnt ihr über www.pegelonline.wsv.de abrufen.  

Hitze 

Hitzewellen kommen auch in Deutschland vor – und können vor allem in dicht besiedelten Städten zur Belastung werden. Im Alltag helfen einfache Schritte: tagsüber die Räume abdunkeln und die Wärme draußen halten. Außerdem gilt: ausreichend trinken, körperliche Belastungen meiden. Für Familien mit schulpflichtigen Kindern stellt sich die Frage: Wie hält es die Schule mit der Hitze? Ob der Unterricht verkürzt wird, entscheidet meist die Schulleitung – mit je nach Bundesland unterschiedlichen Vorgaben. 

Notfallrucksack und Vorräte

Ob Stromausfall oder Flut: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt eine persönliche Notfallvorsorge – dazu gehören Notgepäck, eine Dokumentenmappe, eine Hausapotheke sowie ein Lebensmittel- und Getränkevorrat. Für Stromausfälle sollte man außerdem geladene Akkus und ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio bereithalten.